Hello 🇺🇸

Nachdem die Ankunft in Los Angeles ein wenig holprig verlief (Anschlussflug in Seattle verpasst, verspätet in Los Angeles gelandet, leider ohne Koffer👌), konnten Anna und ich nach erfolgreicher Jetlag-Bekämpfung in die letzten Vorbereitungen für die Wanderung starten. Moment: Wer ist Anna? Anna ist eine Freundin aus Heidelberg, die kurzfristig beschlossen hat, mich 2-3 Monate auf dem Weg zu begleiten.

Das ist Anna

Die Tage in Los Angeles und San Diego bestanden fast nur darin, verschiedene Geschäfte abzuklappern und die Ausrüstung zusammenzustellen. Was das Ganze ein bisschen tricky macht, ist die Tatsache, dass alles immer möglichst wenig Gewicht haben sollte gepaart mit größtmöglicher Funktionalität. Daraus ergibt sich letzen Endes vor allem maximaler Schwund im Geldbeutel in rekordverdächtiger Geschwindigkeit. Schmelzpunkt des Geschehens war der Outdoorladen REI, der wirklich ALLES im Sortiment hat, was man für eine Wanderung wie den Pacific Crest Trail benötigt. Vom wasserdichten Notizblock über Eisäxte in allen Farben bis hin zu Toilettenschaufeln und kleinen Duschen für Geschäft #2. Hier ein paar Bilder:

Ein weiteres Thema, das wir heute erledigt haben, ist die „Resupply-Strategie“, also der Versorgungsnachschub. Dieses Thema beschäftigt alle Wanderer auf dem PCT immens. Man sollte sich vorher einen kleinen Plan machen, an welchen Orten man seine Essensvorräte wieder auffĂĽllen möchte und wie viel man bis dahin an Nahrungsmitteln einplanen sollte. Einige schicken sich auch schon vorher mit Essen gefĂĽllte Pakete im Voraus an bestimmte Orte, die im Laufe der Zeit erreicht werden. Ich habe mich vorerst gegen diese Strategie entschieden, da ich erstens eine Niete im vorausschauenden Planen bin und zweitens gerne spontan entscheiden wĂĽrde, was ich die nächsten Tage essen will. In Kalifornien lässt sich das gut machen, da es alle paar Tage einen kleinen Ort gibt, wo man seine Vorräte auffĂĽllen kann. In Oregon und Washington wird das später etwas schwieriger, aber bis dahin ist es ja noch ein Weilchen. Heute haben wir also erstmal fĂĽr 1,5 Tage eingekauft. Das Essen wird möglichst in Beutel verpackt, um MĂĽll auf dem Weg zu vermeiden („Leave no waste“). Hier ein paar Bilder vom kulinarischen Programm der nächsten Tage und in ähnlicher Form wahrscheinlich nächsten Monate. 🙂

4 Kommentare

  1. TheresiaMĂĽller sagt:

    Habe den “ Der große Trip Wild“ von Chevrolet Strayed, mit großer Begeisterung mehrmals verfolgt. Den Rucksack so schwer gepackt dass sie nicht mehr aufstehen konnte. Viel Erfolg trotz Pannen und Mühen.

    Gefällt 1 Person

  2. Peter Schäfer sagt:

    WĂĽnsche dir viel SpaĂź und dass du gut ankommst. War auch immer ein Traum von mir. GruĂź Peter

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    1. Philip Rings sagt:

      Danke Peter 🙂

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